Apostelgottesdienst am 21.07.2013

Unser Apostel diente mit dem Wort aus Jakobus 1,22 "Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst." Als Eingangslied wurde das Lied 328 gesungen "Stimmt an mit vollem Klang".


Unser Apostel ging zunächst auf das Dienen unseres Stammapostels vom letzten Mittwoch ein. Er schlug kürzlich ein Wort aus Sirach 51 Vers 36 auf (Luther 1984) wo es heißt: "Nehmt die Lehre an, auch wenn sie euch viel Silber kostet, und ihr gewinnt viel Gold durch sie." So soll es auch bei uns sein: Wir setzen etwas ein, um die Lehre zu ergreifen. Wie ist es beim Erlernen eines Instrumentes? Z. B. des Orgeslspiels oder Gesangs? Muss da nicht erst sehr viel Zeit und Geld investiert werden, bis man das kann? Ebenso ist es auch mit einer Fremdsprache! Aber zahlt sich das denn nicht aus?

Auch auf das Chorlied ging er ein: "Wir treten zum Beten" (CM84) und danach auf das Textwort (s.o.). Wir wollen nicht alleine nur hören, sondern auch Taten folgen lassen. Nehmen wir das Wort Jesu: "Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.", dies wollen wir hören - sicherlich - aber auch umsetzen. Dann erleben wir, dass wir den Herren heute schon in seinem Werken erkennen (schauen). Wie war es bei der Hochzeit zu Kana: Jesus sprach zu ihnen: "Füllt die Wasserkrüge mit Wasser!". Man musste es erst tun, dann konnte das Wunder erlebt werden.

Jesus sagte auch: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Er zeigte was es bedeutet, Barmherzig, demütig zu sein. Er gab das Evangelium. Auch für uns. Lernen wir von ihm und handeln danach. Das gibt Ruhe in unserer Seele.

Ein weiteres Wort Jesu: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Bitten wir den Herrn um seine Hilfe, suchen wir seine Nähe, klopfen wir bei ihm an wenn Sorgen und Nöte da sind und wir erleben auch heute noch sein Nahesein.

Auch heißt es: Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig werden. Mit dem Ende ist nicht erst der Tag des Herrn gemeint. Auch heute können wir selig werden, wenn wir beharrlich bleiben.

Weitere Gedanken: Wir wollen eine Begegnung mit dem Herrn haben. Dabei muss man Distanzen überwinden. Wenn Distanzen überwunden werden, kann man sich die Hand reichen oder in die Arme nehmen. Man sieht sich in die Augen und es ist Nähe da. Lassen wir keine Distanz zum Herrn und seinem Wort aufkommen.

Nach dem Dienen des Bischoffs Hartwig leitete der Apostel zum Heiligen Abendmahl über.

Zwei Kinder erlebten die "Heilige Versiegelung". Henning Kutscher und Louisa Josefine Koblofsky.

An diesem Sonntag hat unsere Gemeinde Norden einen neuen Vorsteher bekommen: Priester Hans-Gerd Benders. Wir danken unserem bisherigen Vorsteher (Hirte Theodor Janssen) für seine Arbeit, die er für uns getan hat. Gleichzeitig wurde für unsere Gemeinde ein neuer Priester gesetzt: Nico Meyer. Wir freuen uns für seine Bereitschaft, uns zu dienen.

Nun bekamen Katja und Helmut Budzin den Segen zur "Silbernen Hochzeit".

Der Apostel beendete den Gottesdienst mit Gebet.

Abschließend spielte Diakon Budzin ein Stück auf der neuen Orgel.