Niemand kann Euch aus der Hand Gottes reißen...

...sagte Apostel Schulz im Gottesdienst. Es galt insbesondere denen, die das Sakrament der "Heiligen Versiegelung" erhielten.

Schon vor dem Gottesdienst war eine besondere Atmosphäre spürbar. Nicht deswegen, weil die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war- nein, alle sind gespannt auf das Wort Gottes und es ist unser Apostel da!

Der Apostel verlas zu Beginn des Gottesdienstes das Wort aus Lukas 19, Vers 9: "Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist ein Sohn Abrahams". Dieses Wort stammt aus der Begegnung Jesu mit Zachäus. Dieser stieg auf einen Maulbeerbaum, um Jesus zu sehen. Hieraus ergeben sich für uns als Christen Fragen: Haben wir den starken Willen Jesus zu begegnen? Sind wir uns unserer Schuld bewusst? Haben wir unsere Schuld  auch einmal wieder gut gemacht? - Der Besuch von Jesus beim Zöllner hat dies bewirkt. Wir können uns vorstellen, dass der Zöllner sein Leben danach mit viel mehr Frieden und innerer Freude gelebt hat! Er hat zwar weniger irdischen Reichtum gehabt, aber mehr inneren Reichtum (und somit auch Lebensqualität) gehabt.

Der Gottesdienst wurde noch von Predigtbeiträgen von Priester Hans-Gerd Benders und Evangelist Albert Ulrichs ergänzt.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes bekamen fünf Menschen das Sakrament der "Heiligen Versiegelung". Bei der Ansprache hierzu verwendete der Apostel unter anderem die Worte "Niemand kann Euch aus der Hand Gottes reißen" (vergleiche Johannes 10,28) und gab die Zusage: "Gott hat etwas ganz besonderes mit Euch vor!" Er stellte die Größe Gottes noch einmal allen vor Augen mit einem Beispiel aus der Erntedankzeit. Ein Kind wurde befragt wofür es dankbar ist und sagte: "Ich danke Gott dafür, dass er mich erfunden hat!" - Ja, von Gott kommt alles her! Die ganze Schöpfung und auch wir!

Der Gottesdienst wurde in schöner Weise vom Orchester und Chor der Gemeinde musikalisch umrahmt.